Zwetschgen

"Die Echte Zwetschge (Prunus domestica subsp. domestica) ist eine Unterart der Pflaume (Prunus domestica). Sie wird in Europa, Westasien, Nordamerika sowie Nord- und Südafrika als Obstbaum angebaut.[1]

In Österreich wird der Name teilweise auch Zwetschke geschrieben, regional in Deutschland als Zwetsche oder auch Quetsche bezeichnet." aus Wikipedia

Der Zwetschgenbaum erreicht Wuchshöhen von bis zu 6 Metern, selten bis zu 10 Metern. Sein Holz hat eine Rohdichte von 0,75 bis 0,85 g/cm³ und ist wegen seiner rötlichbraunen Farbe und Härte bei Tischlern für exquisite Möbel begehrt. Einjährige Zweige sind mehr oder weniger kahl.

Pflaumenbäume im eigenen Garten

Pflaumenbäume und Zwetschgenbäume sind relativ pflegeleichte Pflanzen und bringen schnell üppige Erträge. Die Pflanzen lieben einen sonnigen, mindestens aber halbschattigen Standort. Diese Bäume sind in den verschiedensten Wuchsformen erhältlich: als Zwergstämmchen, Säulenobst, in U-Form oder als klassischer Baum. Je nach Form variieren auch Pflanzabstände und mögliche Standorte. Zwergstämmchen und Säulenobst können problemlos auch im Kübel gepflanzt und auf die Terrasse oder den Balkon gestellt werden. Der Pflanzabstand bei Säulenobst im Garten beträgt etwa 60 cm. Bei der klassischen Baumform liegt er zwischen 150 und 350 cm. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Wuchshöhen: Zwergstämmchen werden nur etwa 150 cm hoch, die Bäume erreichen eine Höhe von bis zu 350 cm. Im Frühjahr – je nach Sorte zwischen März und Mai – verwandeln die Bäume den Garten in ein Meer aus weißlichen Blüten. Abhängig von der Sorte können die reifen Früchte zwischen Juli und Ende September geerntet werden. Bei Zwetschgen kann man bis in den Oktober hinein mit frischem Steinobst rechnen.

Der richtige Zeitpunkt für den Rückschnitt

Obstgehölze werden noch immer meist in der Zeit er Vegetationsruhe – von November bis März – geschnitten.

Einen Rückschnitt bei stärkerem Frost sollten Sie jedoch unterlassen, weil das >Holz dann brüchig wird. Bei Temperaturen rund um den Gefrierpunkt können Sie ohne Bedenken schneiden.

Ihr Zwetschgenbaum nimmt jedoch auch keinen Schaden, wenn Sie einen Auslichtungsschnitt nach der Ernte im Herbst vornehmen. Großflächige Schnittwunden verheilen in der Wachstumszeit sogar schneller als in der Phase der Wachstumsruhe.

Wie oft sollten Sie ihren Zwetschgenbaum zurückschneiden?

Nach dem ersten und zweiten Standjahr erfolgt der Schnitt abhängig vom erfolgten Neuaustrieb. Hat ihr Zwetschgenbaum nur schwach ausgetrieben, schneiden Sie ihn stark zurück.

Bei kräftigem Neuaustrieb wird schwächer zurückgeschnitten. Entfernen Sie vor allem nach innen wachsende Triebe, weil sie die Krone zu stark verdichten.

Beim jährlichen Rückschnitt entfernen Sie das stark nach unten hängende Fruchtholz. Im oberen Kronenteil beseitigen Sie alle zu dicht wachsenden Triebe. Nach dem Schnitt sollte die Krone ihres Zwetschgenbaums locker und licht aufgebaut sein.

Sobald Ertragsmenge und Fruchtgröße nachlassen, ist ein Verjüngungsschnitt notwendig, um den Baum kräftig auszulichten. Hierbei sägen Sie zunächst alle zu dicht stehenden Äste heraus und kürzen die Leit- und Nebenäste stark ein. Um den Neuaustrieb anzuregen, sollten Sie Nebenzweige und Fruchtholz ebenfalls einzukürzen.