Sellerie

Knollensellerie zählt zu den Starkzehrern, weshalb er tiefgründige und nährstoffreiche Erde liebt. Er bevorzugt, der im vorigen Jahr Herbst mit reichlich Kompost oder Mist gedüngt wurde. Auch Stangensellerie solltest du auf nährstoffreichen Boden pflanzen. Stangensellerie ist anspruchsvoller als sein knubbeliger Bruder. Der Boden sollte gute Wasserhalteeigenschaft besitzen. Während Knollensellerie sich in sonnigen Lagen wohl fühlt, bleibt Stangensellerie zarter, wenn die Stangen vor Licht geschützt werden.

Vorziehen ab März, ins Freiland ab Mai

Die Sellerieaussaat erfolgt früh im Jahr, da Sellerie relativ langsam wächst. Spätestens Anfang März sollte man mit der Anzucht des Selleries zu Hause beginnen. Dabei ist zu beachten, dass es sich bei Sellerie um einen Lichtkeimer handelt, das Saatgut also nicht mit Erde bedeckt wird. Um eine ausreichende und kontinuierliche Feuchtigkeit zu gewährleisten, empfehlen wir die Töpfchen mit einer Folie abzudecken, bis sich das erste Grün zeigt. Du kannst den Sellerie entweder direkt in kleine Töpfe säen, oder du verwendest eine Aussaatschale, aus der du die Keimlinge vereinzelst, sobald diese die ersten Laubblätter ansetzen. Die Auspflanzung ins Beet erfolgt im Mai mit einem Reihenabstand von 40 cm, der Pflanzabstand sollte mindestens 35 cm betragen. Dabei ist es wichtig, dass die Pflanze nicht zu tief gepflanzt wird.